Zum Hauptinhalt springen
Eine Frau mit dunklen kurzen Haaren, in einen bunten Wollpulli gekleidet, isst genüsslich lachend einen Hotdog. Sie sitzt in einem Restaurant unter freiem Himmel.
Lesezeit ca. 4 Min.
zurück zur Rubrik

Intuitives Essen: Schluss mit strengen Regeln!

Essen nach Lust und Laune? Die Lehre des intuitiven Essens erlaubt genau das: Schluss mit strengen Essens- oder Diätregeln. Wir essen, worauf wir Appetit haben. Doch heißt das nicht, dass wir ab sofort nur noch Kuchen oder Chips futtern sollten.

Wer sich intuitiv ernähren möchte, darf seine inneren Antennen ausfahren und sensibel in sich hineinhören. Abgesehen davon, dass wir nicht mehr nur aus einem natürlichen Hungergefühl heraus essen, haben wir auch verlernt, auf den eigenen Körper zu hören. Auf das Bauchgefühl. Auf die Signale, mit denen der Körper uns mitteilt, welche Nahrung er benötigt. Die Gier auf Süßigkeiten nimmt übrigens bei vielen Menschen mit der Zeit ab, wenn es keine Verbote mehr gibt. Der Appetit
auf gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel kehrt zurück. Das gelingt aber nur, wenn wir langsam, achtsam, bewusst essen – und genießen. Diese Art, sich zu ernähren, nimmt Druck, entlastet die Psyche und hilft, mehr bei sich zu sein.

Tipps fürs Bauchgefühl

  • Halten Sie kurz inne, bevor Sie zugreifen. Fragen Sie sich: Habe ich wirklich Hunger?
  • Trinken Sie vorab ein Glas Wasser, denn viele Menschen verwechseln Durst- mit Hungergefühlen. Hören Sie in sich hinein. Ist der Hunger noch da?
  • Vergleichen Sie sich nicht: Stoffwechsel sind individuell. Vielleicht essen Sie eher kleine Portionen, dafür häufiger am Tag.
  • Wenn möglich, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeit und genießen Sie sie.
  • Machen Sie beim Essen kleine Pausen. So bemerken Sie, ob Sie satt sind.
  • Seien Sie geduldig mit sich. Es ist in Ordnung, wenn Sie mal zu schnell essen oder zu viel. Bei der nächsten Mahlzeit sind Sie wieder aufmerksam.
  • Ein Ernährungstagebuch hilft, achtsamer zu werden. Ein paar Tage alles notieren, was Sie essen, wie Sie sich dabei fühlen.

 

Übrigens: Achtsamkeits- oder Meditationsübungen helfen, den Körper wahrzunehmen.

Zu unseren Audio-Übungen

Bildnachweis

Artikeleinstieg: blackCAT (istockphoto.com)

Zum Weiterlesen:

nach oben