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Eine Frau mit dunklen Haaren in einem schwarzen Rollkragenpullover steht am Fenster und blickt hinaus. Mit der rechten Hand fasst sie sich an die linke Schulter.
Lesezeit ca. 2 Min.
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Was macht Achtsamkeit mit uns?

Besonders in unruhigen Zeiten ist es wichtig, dass wir Rituale haben, die uns Sicherheit geben – eine Achtsamkeitsmeditation beispielsweise. Meditationsbegleiterin Paulina Thurm erklärt, weshalb Achtsamkeit so gut tut und führt Sie durch eine kleine Meditation.

Verbindung zum Körper aufbauen

In der Achtsamkeit geht es darum, den Moment richtig wahrzunehmen. Manchmal erleben wir schöne Dinge, die uns guttun, aber in Gedanken sind wir schon wieder ganz woanders und fragen uns, was wir noch alles zu tun haben. Wichtig ist also, einmal bewusst wahrzunehmen: Was passiert gerade außen und innen? Wie geht es mir gerade? Das fehlt häufig und ist eine Ursache, warum Stress entsteht. Weil wir uns gar nicht mehr mit unserem Körper verbunden fühlen und spüren, wann wir mal eine Pause brauchen.

Ich empfehle, lieber kurze Meditationen in den Alltag zu integrieren, wenn für lange Meditationen die Zeit fehlt (...). Auch fünf bis zehn Minuten können körperlich und mental schon eine ganze Menge bewirken.

Paulina Thurm, Meditationsbegleiterin

Portrait: Paulina Thurm

Das macht Meditation mit unserem Körper

Achtsamkeitsübungen helfen dabei, wieder einen Zugang zu sich zu finden und Stress zu reduzieren. Das führt auf geistiger Ebene dazu, dass wir ausgeglichener und konzentrierter werden, Dinge betrachten und uns weniger vom Stress vereinnahmen lassen. Und dann passieren auch auf körperlicher Ebene sehr viele positive Dinge: Durch regelmäßige Meditation beispielsweise sinkt der Cortisolspiegel nachweislich. Der Blutdruck sinkt, das Immunsystem kann besser arbeiten, das Schmerzempfinden kann besser reguliert werden und wir schlafen besser.

Besser kurz meditieren als gar nicht

Wenn jemand bisher noch keinen Bezug zu Achtsamkeitsübungen hatte, sind geführte Meditationen der einfachste Weg. Ich empfehle, lieber kurze Meditationen in den Alltag zu integrieren, wenn für lange Meditationen die Zeit fehlt, sich für diese aber alle zwei Tage oder jeden Tag Zeit zu nehmen. Auch fünf bis zehn Minuten können körperlich und mental schon eine ganze Menge bewirken.

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Podcast: Meditation

Sie haben Lust, es auch mal auszuprobieren? Dann lassen Sie sich von Paulina Thurm doch durch eine kleine Achtsamkeitsmeditation führen.

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Podcast: Burnout

Sind wir zu wenig achtsam uns gegenüber, kann das in einem Burnout enden. Hier unser Podcast, um dem entgegenzuwirken:

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Bildnachweis

Artikeleinstieg: FG Trade (istockphoto.com)
Portrait: Laura Christin Fotografie

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