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Wanderrucksack mit Karte, Hut und Wanderschuhen auf einer Wiese
Lesezeit ca. 3 Min.
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Wanderrucksack: Tipps fürs richtige Packen

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Klingt einfach, trotzdem ist oft viel zu viel drin im Wanderrucksack. Damit beim Packen nichts schiefgeht, ein paar Ratschläge, mit denen jede Wanderung mühelos in Gang kommt. Gut gepackt ist halb gewandert – also auf geht’s!

Was steht auf der Packliste?

Man sollte gut überlegen, was man auf der Wanderung wirklich braucht. Rein kommt, was nützlich ist: Packlisten sind eine gute Hilfe, um eine Auswahl fürs Wandern zu sammeln. Immer mit dabei sollte sein:

  • ein kleines Erste-Hilfe-Kit, zum Beispiel mit (Blasen-)Pflastern in verschiedenen Größen, Mullbinden, Zeckenpinzette, Wundreinigungstüchern und individuellen Medikamenten wie Asthmaspray oder Allergietabletten 
  • ein Kompass und eine Karte zur Orientierung 
  • ein aufgeladenes Handy, evtl. Ersatzakku bzw. Powerbank 
  • eine winddichte Regenhose und Regenjacke, falls das Wetter überraschend umschlagen sollte  
  • Sonnencreme bei starker Sonne  
  • eine Kappe oder Mütze  
  • eine Trinkflasche mit ausreichend Wasser und Proviant 
  • Ersatzshirt oder -pullover  
  • Müllbeutel

So wird alles gleichmäßig verteilt

Die gesamte Ausrüstung sollten Sie möglichst platzsparend im Rucksack platzieren und nur in Ausnahmefällen leichtes, sperriges Gepäck außen am Rucksack befestigen. Das Gewicht gleichmäßig zu verteilen ist insbesondere dann wichtig, wenn man die Seitentaschen nutzt. Diese Tipps helfen, das Gewicht optimal zu verteilen: 

  • schwere Ladung wie Zelt oder Proviant möglichst körpernah ungefähr auf Schulterhöhe
  • Mittelschweres wie zum Beispiel Kleidung nach oben außen
  • leichtes Gepäck wie Schlafsack ins Bodenfach
  • Kleinigkeiten, die häufig gebraucht werden, ins Deckelfach
  • Packbeutel helfen, die Übersicht zu bewahren

Wie schwer sollte ein Wanderrucksack sein?

Als Faustregel gilt: Ein gut trainierter Mensch verträgt rund ein Viertel seines eigenen Körpergewichts als Rucksackgesamtgewicht. Trotzdem ist es wichtig, richtig einschätzen zu können, wie viel Gewicht man tatsächlich über mehrere Stunden tragen kann. Das und die Länge der Tour sind maßgebend für das Gewicht: 

  • Für Tagestouren braucht es nur das notwendigste Equipment, der Rucksack sollte daher durchschnittlich drei bis sechs Kilogramm wiegen. 
  • Bei einer Mehrtagestour ist noch etwas mehr Gepäck einzuplanen, daher kann der Rucksack rund fünf bis zehn Kilogramm wiegen. 
  • Für eine Übernachtungstour braucht es das Nötigste für die Nacht. Das macht den Rucksack etwas schwerer als bei einer Tagestour. Daher sollte der Rucksack lieber etwas zu groß als zu klein sein. 
  • Kinder sollten nur sehr leichtes Gepäck im eigenen Rucksack tragen. Das kann ein Kuscheltier sein, ein Fernrohr oder auch eine eigene Trinkflasche. Gut ist es, wenn der Rucksack Schulterpolster hat und einen Brustgurt, damit das Tragen bei längeren Strecken nicht unangenehm wird.
Bildnachweis

maxmann (pixabay.com)

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