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Beine eines Kindes in Sommerbekleidung mit Neurodermitis am Knie auf einer Holztreppe
Lesezeit ca. 5 Min.
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Maaaama, aua! – Neurodermitis bei Kindern

Es juckt und juckt und juckt. Und was tut man, wenn es juckt? Kratzen natürlich! Für Menschen mit Neurodermitis ist das leider nicht so einfach, für kleine Menschen erst recht nicht. Denn Kratzen macht Neurodermitis nur schlimmer und ist deshalb tabu. Doch wie soll ein Kleinkind das verstehen?

Kratzen schlichtweg zu verbieten, ist nicht ratsam. Denn den Juckreiz zu ignorieren, ist schon Erwachsenen kaum möglich und setzt die Kleinen lediglich unter Stress – und auch der macht Neurodermitis nur noch schlimmer. Eltern können vielmehr auf alternative Methoden setzen.

Ein schwedisches Forscherteam hat im Rahmen einer Studie festgestellt, dass Kindern ein Drei-Stufen-Trick hilft:

  • Wenn es juckt, erst dreißig Sekunden lang die Fäuste ballen.
  • Anschließend die juckende Stelle leicht kneifen.
  • Zusätzlich den Fingernagel hineinpressen.

Und keine Angst: Diese Ausweichmethoden schädigen die Haut nicht, sondern verschaffen den Kleinen tatsächlich Linderung.

Eine weitere Möglichkeit sind Kühlkissen, Steine oder Massagebälle, die die Kinder auf die juckende Stelle legen. Gern auch mit einem lustigen Lachgesicht bemalt, das sorgt für ein wenig Leichtigkeit. Diese kleinen Helfer schwächen den Juckreiz ab – und geben den Kleinen das Gefühl, in ihrem Kampf gegen das Jucken nicht allein zu sein.

Unser Tipp:

Das ganzheitliche exklusive Behandlungskonzept gegen Neurodermitis unterstützt Sie: So können Sie mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt einen individuellen Behandlungsplan für die Neurodermitis Ihres Kindes abstimmen und auf spontane Krankheitszeichen sofort reagieren.

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Bildnachweis

Artikeleinstieg: Jess Lewis (unsplash)

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