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Eine junge Frau mit langen dunkelblonden Haaren sitzt am Ufer eines Flusses. Im Hintergrund sind auf der anderen Uferseite Häuser zu sehen. Sie blickt auf das Wasser und lächelt sanft.
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Ich schaffe das! Mit Coping-Strategien die Krise bewältigen

Ob wir wollen oder nicht: Krisen zwingen uns, neue Wege zu suchen und Lösungen zu finden. Mit Bewältigungsstrategien – oder auch Coping-Strategien – kann das gelingen.

Eine Krise ist kein angenehmer Zustand. Stecken wir tief drin, können wir uns ohnmächtig und handlungsunfähig fühlen – der Situation hilflos ausgeliefert. Um uns aus dem Tief eigenmächtig herauszuholen, ist es hilfreich, an unserem Mindset zu arbeiten. Sprich: unsere Denk- und Verhaltensweisen zu ändern und Strategien zu entwickeln, um die Lage zu bewältigen. Coping-Strategien nennen sie Fachleute.

Hier ein paar Anregungen, wie wir eine Krise leichter meistern können:

  • Es fällt uns schwer, aber es ist wichtig: die Krise annehmen und nicht wegdrücken. Sie wird von allein nicht wieder weggehen. Eine Krise können wir nur meistern, wenn wir uns mit ihr auseinandersetzen, Schmerz und Trauer zulassen. Doch es ist wichtig, sich auch klarzumachen: Es gibt die Chance auf ein Wieder-gut-Werden.
  • Welche Krise wir auch durchleben: Wir kommen besser damit klar, wenn wir in Kontakt mit uns selbst bleiben und bemerken, wie es uns geht, was uns jetzt guttut. Achtsamkeitstraining kann dabei unterstützen.
  • In einer Krise passiert es schnell, dass wir positive Dinge vernachlässigen. Was macht uns jetzt ein wenig froher? Das können einfache Dinge sein: ein Ausflug, musizieren, einen Film anschauen.
  • Wir dürfen uns helfen lassen. Je ernster die Krise, desto mehr benötigen wir einen Menschen, der uns beisteht und hilft, von außen auf die Lage zu blicken. Wir erhalten dadurch ein klares Bild der Situation. Und damit einen guten Ausgangspunkt, um die nächsten Schritte zu gehen.
  • Sich auf die eigenen Stärken besinnen und nicht nur über das nachgrübeln, was schwerfällt. So werden wir auch den Tunnelblick wieder los. Es hilft, sich einmal aufzuschreiben, welche schweren Zeiten wir schon erlebt – und überwunden haben. Am besten dazu notieren, wie das gelungen ist. Welche Stärke haben wir eingesetzt, wer hat geholfen?
  • Negative Gedankenspiralen unterbrechen – denn diese sorgen dafür, dass wir die ohnehin schon schwierige Situation noch dramatischer empfinden. Wenn wir Sätze wie „Ich schaffe das alles nicht“ denken, können wir uns positiv bestärken mit Gedanken wie: „Ich versuche es. Ich mache einen Schritt nach dem anderen.“

Artikeleinstieg: Matt Hardy (pexels.com)

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